Mobbing und Ausgrenzung am Arbeitsplatz

Ich beschreibe und Erzähle hier wie es ist Mobbing und Ausgrenzung zu erfahren. Was mann dagegen machen kann.

 

Ja, Mobbing und Ausgrenzung gibt es an vielen Orten: Am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Ausbildung. Wie wird man ein Mobbingopfer? Wenn man nicht weiss, wie man sich wehren kann. Wenn man sich klein fühlt, anderen gefallen möchte. Das habe ich viele Jahre über mich ergehen lassen, bis ich gelernt habe, mich zu wehren.

 

Ich habe viele Jahre Mobbing erlebt. Es gibt ein paar Geschichten. Während meiner Ausbildung gab es viele, die es nicht mochten, dass ich so gut, so schnell und so pünktlich war! Sie wollten wohl so sein wie ich. Da haben natürlich die Mitschüler Sachen hinter meinem Rücken bei den Chefs erzählt, die nicht stimmten. Ja, es gab sogar Chefs, die das Mobbing gegen mich mitgemacht haben.

 

Ich war damals ein ideales Opfer, weil ich nicht wusste, wie ich mich wehren kann – ausser mit Fäusten. Die haben hinter meinem Rücken erzählt, was ich Schlechtes gesagt haben soll. Obwohl das gar nicht stimmte. Sogar eine Chefin hatte einer bestimmten Person alles geglaubt: dass ich böse sei und so weiter. Ich konnte fast die Prüfung nicht machen, weil jemand mich immer beschuldigte, dass ich etwas Unrechtes gemacht hätte. Dabei hatte ich mit dieser Person nie gesprochen.

 

Ja so kam das, ich wusste natürlich nicht, wie ich mich wehren sollte. Ich habe einfach alles, was ich erlebt habe, in mich hineingestopft. Habe es mit Schokolade, Süssigkeiten und was es alles so gibt, kompensiert und es einfach so in mich reingestopft. Das Schlimme daran ist, man tut sich selbst damit eher weh und es ändert sich nichts.

 

Bei einer Arbeitsstelle habe ich die ersten Jahre nicht bemerkt, wie zwei Personen mich sehr stark mobbten. Ich hatte mir geschworen, keine Freundschaften mehr bei der Arbeit einzugehen. Dann habe ich es doch wieder einmal versucht. Was passierte? Die beiden Personen haben meiner Freundin erzählt, wie schlecht ich über sie rede. Das hat die Freundschaft dann rasch beendet.

 

Ich war dann zwei Jahre lang weg von dieser Arbeitsstelle. Dann kam ich zurück und fand heraus, dass eben diese beiden schon lange Mobbing gegen mich gemacht hatten. Sie haben den Neuen, die mich noch nicht kannten, erzählt, ich würde schlecht über alle reden und ich weiss nicht, was noch alles – sie haben mich einfach  schlecht gemacht.

 

In den zwei Jahren, in denen ich dann noch mal dort war, habe ich erkannt, wie der Hase läuft, wie die Mittarbeiterinnen halt so sind. Weil die zwei ja erzählt hatten, dass ich so fleissig und schnell bin, dachten die natürlich, sie könnten das ausnutzen. Aber ich hatte bereits angefangen, immer mehr zu hinterfragen, wieso das so ist, warum die Leute so zu mir sind.

 

Wenn du merkst, dass man dich mobbt, also schlechtmacht und so weiter, ist es zuerst besser, eine neutrale Person zu suchen, die dir helfen kann. Als nächstes ist es sicher ratsam, ein Gespräch mit Vertrauenspersonen zu führen. Zuerst mit dem Chef, damit dieser sagt, um was es geht. Wenn aber diese Person selbst dich mobbt und nicht bereit ist, mit dir zu reden, dann kannst du auch rechtlich vorgehen. Aber nur, wenn dir der Arbeitsplatz gefällt und du Spass hast. Mobbing kann nämlich auch bestraft werden.

 

Die ganz andere Lösung ist, die Arbeitsstelle oder die Abteilung zu wechseln. Ich würde dir raten, bei Mobbing wirklich Hilfe zu holen. Ich hatte leider dieses Glück nicht, dass ich Hilfe bekam. Trotzdem habe ich es aus eigener Kraft da rausgeschafft.

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