Mit dem Fahrrad von Bodensee nach Zug

Hier erzahle ich von meiner Fahrradreise

Wir sind mit dem Tandem vom Bodensee nach Zug gefahren, das ist die Seenradweg-Route. Das war eine organisierte Reise vom Blindenverband. Wir waren 7 Tandems und ein Busfahrer, denn unser Gepäck musste ja auch mit. Wir hatten auch Vollverpflegung im Auto dabei für das Mittagessen. So, also von vorne.

 

Ich war schon eine Nacht vorher einmal dort im Hotel gewesen, weil ich ein paar Tage in Deutschland war, in Südbaden. Es war sehr schön gewesen, aber jetzt zu der Tandem-Tour. Am Morgen des nächsten Tages bin ich dann nach St Gallen gefahren, um mein Tandem abzuholen, das ich geschickt hatte. Wie es so ist, gibt es immer wieder Probleme mit der SBB, weil sie ein Tandem immer wie zwei Fahrräder betrachten wollen, ich weiss nicht, weshalb – aber lassen wir das. Ich holte also selbständig mein Tandem ab und fuhr mit der S-Bahn von St Gallen nach Staad. Ich stellte mein Tandem beim Hotel ab und ging dann wieder zum Bahnhof, um auf die anderen zu warten.

 

Wir trafen uns am Bodensee, genauer gesagt in Staad, der Ort liegt bei Rorschach. Wir begrüssten uns alle – viele kannte ich schon von vorher, denn ich war schon das 4. Mal dabei. Dann sind wir alle zum Hotel gelaufen. Dort gab es eine Begrüssung und Vorstellungsrunde und dann bekamen wir die Zimmer, ich hatte ja meines schon.  Als wir die Zimmer bezogen hatten, gab es dann Mittagessen. Das war Lunch: Brot mit Gemüse, Fleisch, Käse und Aufstrich und etwas zu trinken, Früchte gab es auch. Das ist eigentlich das Mittagessen, was es die ganze Woche auf unserer Fahrradtour gab. Wir haben am ersten Tag nur so eine kleine Tour gemacht von Staad nach Arbon und wieder zurück. Es war wirklich super und schön den ersten Tag.

 

Den 2. Tag

Sind wir dann mit dem Tandem nach Bregenz gefahren. Dort haben wir uns die Altstadt angesehen. Es war Sonntag und es gab nicht so viele offene Läden.  Ich hatte mir eine laktosefreie Glace genommen, die war wirklich sehr lecker. Danach sind wir weiter nach Lindau gefahren. Dort haben wir auch die Stadt erkundigt. Ich war noch nie vom Festland auf die Insel gefahren, Lindau ist ja eine Halbinsel. Von dort sind wir mit der Fähre wieder nach Rorschach gefahren und zu unserem Hotel. Danach haben wir nur noch zu Abend gegessen und geplaudert.

 

Am 3. Tag

Hatte es am  Morgen und auch in der Nacht geregnet. An diesem Tag sind wir weitergefahren. Wir waren 2 Nächte am Bodensee gewesen. Also an diesem Tag ging es von Staad nach Buchs SG, es hatte, wie gesagt, geregnet. Deshalb haben wir bis 10 Uhr gewartet und sind dann bei schönem Wetter losgefahren. Es war eine wunderschöne Fahrt bis zum Mittagessen. Nach dem Essen hat es angefangen zu gewittern. Wir warteten ein bisschen. An diesem Tag sind wir nicht viel ansehen gegangen, eben wegen dem Gewitter. Als es nachliess, sind wir losgefahren. Leider wurden wir doch ein wenig nass, weil unterwegs das nächste Gewitter kam. Wir kamen aber einigermassen trocken in Buchs an, weil meine Kleider unterwegs sehr schnell trocken wurden. Das Hotel, in dem wir waren, ist, ehrlich gesagt, nicht zu empfehlen. An diesem Abend war ich im Schloss Werdenberg. Es war wunderschön und super spannend. Leider war da auch eine grosse Baustelle, aber doch interessant. Es gab auch ein Museum im Schloss, ich bin aber nicht reingegangen.

 

Am 4. Tag

Sind wir von Buchs SG nach Wessen gefahren, das ist am Wallensee. Die Fahrt war super, es ging bergauf und bergrunter. In Wallenstadt haben wir dann Picknick gemacht. Dieser Tag war eigentlich so eine normale Tour, wir haben nichts angesehen und das Wetter war gut. Das Hotel ist wirklich toll gewesen und wir hatten viel Spass dort. In dem Hotel blieben wir ebenfalls 2 Nächte.

 

Am 5. Tag

Sind wir nach Glarus gefahren. Dort durften die, die wollten, ein Museum ansehen, ich habe es nicht angesehen, weil ich lieber fahren wollte. Ich bin dann mit anderen talaufwärts gefahren – es ging nicht so hoch, wie ich gedacht hatte, aber es war super.Wir sind dann noch vor dem Gewitter im Hotel gekommen. Es war auch ein schöner Abend. Wir haben an diesem Tag vor allem Glarus angesehen.

 

Am 6. Tag

Sind wir von Wessen nach Einsiedeln gefahren. Zuerst fuhren wir an der Limmat entlang. Also zuerst sind wir in eine Schokoladenfabrik gegangen, leider nichts für mich, weil ich Laktoseintoleranz habe. Danach fuhren wir an der Limmat entlang nach Rapperswil Jona. Dort sind wir über eine Brücke gelaufen, diese Fussgänger-Brücke war echt schön. Danach kam der Aufstieg nach Einsiedeln – ja, wirklich 10 Prozent Aufstieg – ich bin den ersten Teil zuerst gefahren und dann gelaufen. Es war auch an diesem Tag sehr warm gewesen. Ich bin sehr viel gelaufen und auch gefahren, aber ich habe den Aufstieg geschafft. Im Hotel angekommen habe ich nur noch zu Abend gegessen und mich ausgeruht, denn ich war wirklich geschafft.

 

Am 7. Tag

Ging es dann von Einsiedeln nach Zug. Es war zuerst eine rasante Abfahrt, dann wieder ein Aufstieg. Aber meistens ging es geradeaus. Wir hatten auch einen tollen Picknick-Platz am Aegelisee, von dort aus sind wir dann weitergefahren Richtung Baar. Vor Baar waren wir noch in einer Tropfsteinhöhle, die heisst, glaube ich, Höhlenloch. Die war wirklich super. Das Hotel war auch super. Wir sind nach Zug gefahren und haben dort gegessen und sind ein bisschen in der Stadt herumgelaufen. Es war ein schöner Abschlussabend.  Am nächsten Tag bin ich mit Gepäck und Tandem mit der S-Bahn nach Hause gefahren.

 

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