Das erste Mal Wandern auf der Rigi

Ja, es war schon lange mein Wunsch, auf die Rigi zu gehen. An einem Samstag im August war es soweit. Meine Begleitperson und ich haben uns am Bahnhof in Arth-Goldau getroffen. Ich bin mit dem Zug von mir zuhause aus dorthin gefahren, es dauerte etwa eineinhalb Stunden. In Arth-Goldau sind wir schauen gegangen, wann die Blaue Bahn auf die Rigi fährt. Leider mussten wir 45 Minuten warten, bis die Bahn fuhr – sie fahren nur einmal pro Stunde. Also sind wir noch etwas trinken gegangen. Ich habe einen Pfefferminztee getrunken. So sind wir um 11 Uhr in der Bahn gewesen. Die Fahrt dauert so etwa 37 Minuten.

Wir sind zuerst auf den Berg zugefahren. Unterwegs sind viele Leute eingestiegen. Zuerst wollten wir in Krabbel beim Halt, wo die Gondeln sind, aussteigen. Aber weil ich nicht so gerne Gondel fahre, haben wir das sein gelassen. Unterwegs sahen wir dann auch noch die andere Bahn, die vom Vierwaldstättersee hinaufkam. Oben angekommen sahen wir viele Leute. Ich bin dann doch nicht auf den Aussichtspunkt gegangen, irgendwie war das Wetter dort oben zuerst nicht so gut. Wir sind dann langsam auf dem breiten Weg Richtung Tal gelaufen. Unterwegs habe ich immer wieder Fotos gemacht und gefilmt.

Der Weg war schön breit, es gab zwar schon ein paar Stolperstellen darin, aber im Ganzen ein schöner Weg. Bei der Station Staffel haben wir dann etwas gegessen aus dem Rucksack. Denn ich hatte ein bisschen Hunger gehabt. Dort haben wir uns auch überlegt, welchen Weg wir laufen wollten. Ich habe dort auch den beiden verschiedenen Bahnen zugesehen, wie sie runtergefahren sind. Auf der anderen Seite Richtung See fahren die Bahnen viel öfter. Ich werde mir überlegen – halt einmal alleine, ohne Begleitung, oder vielleicht, wenn ich jemanden finde – dort hinzufahren.
Jetzt mussten wir uns entscheiden: entweder runter ins Klösterli Richtung Arth-Goldau oder Richtung Gruben und dann nach Vitznau. Dann mit der Roten Bahn wieder hoch. Oder von Vitznau mit der Bahn zurück.

Weil meine Begleitung mit dem Auto nach Arth-Goldau gekommen war und weil sie auf meiner Begleiter-Karte natürlich gratis fahren konnte, haben wir uns für das Klösterli entschieden. Der Weg war in dieser Richtung schon ein bisschen wie ein Feldweg und wir mussten auch über Kuhweiden laufen. Es war aber im Grossen und Ganzen ein schöner Weg.

Bei der Haltestelle vor Klösterli wollten wir noch ins Restaurant gehen, aber es war zu voll. Deshalb sind wir weitergegangen, weil wir zu einer bestimmten Zeit wieder zurück sein wollten. Der Weg ging manchmal schon steil nach unten und ich hatte zwar meine Walking-Stöcke dabei, aber irgendwie fühlte ich mich nicht so sicher. Als ich mich bei der Begleitung eingehakt habe, ging es viel besser den Berg hinunter. Wir hatten viel Spass unterwegs, haben Fotos gemacht und es war wirklich schön.
Ich habe unterwegs den Zuger- und den Vierwaldstättersee gesehen. Leider hatte ich auch am nächsten Tag noch Muskelkater vom Runterlaufen. Im Klösterli sind wir dann mit der Bahn hinuntergefahren. Ich habe unterwegs gesehen, dass der Weg sehr breit ist zum Laufen, also man kann sehr gut hinauflaufen und auch runterlaufen.

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